Im Moment kann man wohl nur von ihnen träumen, den kleinen zarten Frühlingsblühern am Wegesrande, noch ein paar Monate, dann kommen sie jedoch wieder zum Vorschein. Auch die kleinen blauen und sehr zart duftenden Veilchen, man muss schon aufmerksam hinschauen, um sie zu entdecken. Manchmal trifft man sie auch als Delikatesse, Veilchenpastillen oder kandierte Veilchenblüten. Doch auch als Heilpflanze ist das Veilchen nutzbar. In der traditionellen Heilkunde werden Veilchen sehr geschätzt, das Besondere daran, es sind keine Nebenwirkungen bekannt, egal wie man das Veilchen anwendet.
Unter anderem erhältlich, das Veilchenöl.
Ein zart duftendes ätherisches Öl, welches die ersten Frühlingsdüfte in die Wohnung holen kann und außerdem auch heilende Wirkung für den Menschen besitzt. Neben Rosenöl und Rosenholzöl zählt Veilchenöl zu den teuersten Ölen der Welt, man benötigt doch tatsächlich bis zu 5 Tonnen der Wurzeln und des blühenden Krautes, eine stattliche Menge, wenn man sich diese kleinen Pflänzchen einmal ansieht.
Das Duftöl wird auch in der Kosmetikindustrie gerne in hochwertigen Seifen oder Parfums verwendet. Zuhause im Duftstein oder einer Duftlampe verströmt das Veilchenöl einen lieblichen Duft, der die Sinne anregt und wahrlich gute Laune verbreitet.
Vor allem die Seele des Menschen profitiert vom Duft des Veilchenöles, es soll innere Wunden heilen können. Neben dem Veilchenöl ist auch Veilchensirup erhältlich, der Sirup hilft bei Husten, Keuchhusten und allgemeinen Erkältungen. Ebenfalls empfehlenswert bei Erkältungen ist Veilchentee, in einigen Apotheken erhältlich. Die Gattung der Veilchen, lateinisch Viola, zählt bis zu 500 verschiedene Arten, diese sind auch in den Anden oder Japan zu finden. Pflückt man Veilchen, um sie mit nach Hause zu nehmen, hat man leider nicht lange etwas von ihnen, schon nach ein bis zwei Tagen sind sie verblüht. Am besten lässt man sie draußen in der Natur stehen und erfreut sich dort an ihnen, wenn man das Glück hat dort noch Veilchen zu finden.
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